Elias Moncado

Elias erhielt mit 4 Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Keiko Skiba und später bei Prof. Rainer Kussmaul an der Pflüger-Stiftung Freiburg. 2000 in Aachen geboren, wurde Elias bereits als 7-Jähriger Jungstudent bei Prof. Latica Honda-Rosenberg an der Hochschule für Musik Freiburg. Ein Jahr später wechselte er an das Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin. Seit Januar 2016 ist er zusätzlich Jungstudent an der Interlaken Classics Akademie bei Prof. Zakhar Bron.
Mit 10 Jahren erhielt er als jüngster Preisträger der Geschichte der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa den Europäischen Hoffnungspreis. Mit 12 Jahren debütierte er in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Mit 13 Jahren bekam er den Deutsch-Französischen Jugendförderpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Er ist zudem Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie dem Paul-Hindemith-Wettbewerb in Berlin, Concours FLAME Paris, Young Paganini Legnica, Polen, Telemann Wettbewerb Poznan, Polen, Knopf-Wettbewerb Düsseldorf, Lions-Musikpreis Deutschland, Louis Spohr Wettbewerb Weimar, Andrea Postacchini Wettbewerb Fermo, Italien und Concours International de musique de l’orchestre philharmonique du Maroc, Casablanca.
Er spielte u.a. mit dem Julius-Stern Orchester Berlin, Philharmonischen Orchester Freiburg,Penang Symphonie Orchester Malaysia, Zagreber Solisten, Polnischen Kammerphilharmonie Sopot, Heidelberger Philharmonikern und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk mit Dirigenten wie Wolfgang Trommer, Hans Richter, Fabrice Bollon, Wojciech Rajski, Gabriel Adorján, Olivier Holt und Nicolas Pasquet. Elias wirkte bei wichtigen Festivals wie dem Classic Festival Bad Ragaz, Jugendmusikfestival am Königlichen Opernhaus in Muskat, Oman, Musikfestival Mecklenburg-Vorpommern, Kissinger Musiksommer, Brandenburger Sommer, Crescendo Berlin,Konzerthaus Berlin, Garzer Musiksommer, Schleswig-Holstein Musikfestival, Mozartfestival Schloss Schwetzingen, Alte Kirche Fautenbach Achern, Salle Alfred Cortot (Fondation Animato) Paris, Teatro Ristori Verona und Printemps Musical des Alizés mit.
Er spielte auch beim rbb Berlin, SWR 2 Baden-Württemberg, France 3 und WDR Köln. Er spielt regelmäßig Kammermusik in den Besetzungen Violine Duo, Violine /Viola, Klaviertrio, Klavierquartett und Streichquartett.
Im November 2017 hatte er einen Auftritt bei Präsident Emmanuel Macron und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Er ist Stipendiat der Freunde Junger Musiker Berlin, dem Europäischen Freundeskreis des JSI Berlin, der Internationalen Musikademie Liechtenstein, der Gerd-Bucerius Stiftung und der Jürgen-Ponto Stiftung.
Als Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg spielte er von Februar 2017 bis Dezember 2017 eine Petrus Guarnerius Violine, Venedig 1730.
Seit Dezember 2017 spielt er eine Violine von Antonio Stradivari, 17. Jahrhundert, Cremona, von einer deutschen Stiftung. Seit Oktober 2018 studiert er am Mozarteum Salzburg bei Prof. Pierre Amoyal.

Elias im Interview

Geige Grafik

Warum und seit wann spielst du Geige?
Seitdem ich 4 Jahre alt bin.
Die Geige hat mich am meisten fasziniert weil sie der menschlichen Stimme so nahe kommt. Man kann mit ihr so viele Nuancen entdecken und sie ist ein sehr formbares Instrument.

Was fasziniert dich am meisten an Musik und warum?
Für mich ist die Musik eine globale Sprache, die jeder Mensch versteht. Man kann all seine Gefühle, Emotionen und Gemütszustände hervorragend durch die Musik ausdrücken.
Mit der Musik kann man viele Menschen bewegen, Musik ist immer sehr bereichernd für einen selbst und für die Zuhörer.

Welcher Komponist begeistert dich am meisten und warum?
Beethoven und Brahms. Beethovens und Brahms’ Musik sind einfach genial, Beethoven blickt schon in die Romantik voraus. In Beethoven und Brahms steht an erster Stelle der musikalische Ausdruck durch Klang, der die Musik singen lässt.

Was sind deine Zukunftspläne?
Ich genieße weiterhin die Musik und lasse alle Türen offen.

Wie kamst du zum Quartetto Paganino?
Ich habe eine Anfrage von Herrn Wyneken bekommen, die 1. Geige des Quartettes zu übernehmen.

Warum zählt deiner Meinung nach das Quartett zu den anspruchsvollsten Musikformationen?
Das Quartett ist eine sehr komplexe Formation, es lebt von der Einheit im Klang, das Repertoire erfordert wegen seiner Vielseitigkeit die Höchstleistungen auf dem Instrument.

Wie meistert ihr alle gemeinsam diese Herausforderung?
Wir finden die Zeit, zu proben und uns musikalisch zu einigen und zu experimentieren.

Welches Stück aus eurem bisher erlernten Repertoire gefällt dir am besten, und warum?
Mendelssohn Quartett, da es die Sehnsucht, den Schmerz und alle innigen Gefühle von Mendelssohn widerspiegelt.

Wie stellst du dir die Zukunft des QP vor?
Wir werden gemeinsam unseren musikalischen Weg gehen und uns auf neue Herausforderungen einstellen.

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